LEEFJE ROY

SIEBEN AUF EINEN STRICH – das sind täglich 7 Fragen an Comic-Zeichner*innen und Illustrator*innen. Diesmal an: Leefje Roy

Leefje Roy lebt und arbeitet in Bremen.

Warum hast du angefangen zu zeichnen?

Besonders gut fand ich schon als Kind die Reaktionen auf meine Zeichnungen – wenn jemand zum Beispiel über einen Cartoon lachen musste oder angesichts einer eklig gezeichneten Kröte das Gesicht verzog.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Schnell, verspielt, manchmal nachdenklich, oft beknackt.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Das teilt sich in Natur und Tiere sowie in Feminismus und Body Positivity. Grundsätzlich spielen Humor und Witz immer eine große Rolle.

Wie suchst du dir Inspiration?

Ich beobachte und spreche mit Menschen.

Was können Comics, Cartoons und Illustrationen, was andere Medien nicht können?

Akira Toriyama hat gesagt:“Im Manga kannst Du Scheiße pieken“. Das trifft es ziemlich gut.

Dein schönstes/schlimmstes Erlebnis als Zeichner*in?

Schön und schlimm war gleichzeitig, als ich ein Plagiat meiner Arbeit online entdeckte. Jemand fand offensichtlich eine digital erstellte Zeichnung von mir so toll, dass er/sie sie nachgemalt hatte. Das fand ich einerseits doof, weil ich nicht erwähnt oder gefragt wurde. Andererseits war es auch ein bisschen schmeichelnd.

Kannst du den Satz: „Mir ist nicht egal, dass…“ vervollständigen?

Mir ist nicht egal, dass wir in vielen gesellschaftlichen Bereichen Veränderungen brauchen und es noch immer viel Rassismus und Sexismus gibt. Mir ist hingegen egal, dass es für viele Menschen unbequem ist, darauf aufmerksam gemacht zu werden.

Für dieses Projekt von mir möchte ich gerne Werbung machen:

An alle Bremer*innen: Kommt am 14. Dezember 2019 um 14 Uhr zum Hauptbahnhof: „LineUp4Rojava – Zusammenstehen für den Widerstand!” Gegen die türkische Offensive in Nord- und Ostsyrien, gegen Patriarchat, Faschismus und Kapitalismus.

Website: leefje.de
Instagram: @leefje.roy
Online-Shop: www.leefje.bigcartel.com

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