SIEBEN AUF EINEN STRICH – das sind 7 Fragen an Comic-Zeichner*innen und Illustrator*innen. Diesmal an: Victor von Boltenstern
Victor von Boltenstern lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.
Warum hast du angefangen zu zeichnen?
Ich hab angefangen, weil es mir Spaß gemacht hat, da war ich noch ganz klein. Ich hab sehr sehr viel gezeichnet. Meine Eltern haben mich immer gefördert. So wurde ich gut.
Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Rough, wackelig und süß.
Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Zwischenmenschliche Beziehungen, Missverständnisse, Sehnsucht.
Wie suchst du dir Inspiration?
Das kommt meistens irgendwie, alles was ich aufnehme im Alltag, das wird gefiltert und fließt dann in die Dinge rein, die ich zeichne… Manchmal habe ich eine Ausstellung gesehen und fühle mich inspiriert und motiviert. Aktiv suche ich es nicht. Das meiste ist Teil meiner Persönlichkeit
Was können Comics, Cartoons und Illustrationen, was andere Medien nicht können?
Mir fällt keine gute Antwort darauf ein. Ich denke, dass das Medium Comic niederschwelliger ist und dass ohne viel technischen Aufwand jede*r eher Comics machen kann als z.B. Filme oder Games, diese Medien verlangen mehr Ressourcen. Aber das ist vielleicht Quatsch.
Dein schönstes/schlimmstes Erlebnis als Zeichner*in?
Mein schönstes Erlebnis ist, wenn ich andere Comiczeichner*innen auf Festivals treffe, die ich schätze. Aus diesen Zusammentreffen schöpfe ich weiter Mut Comics zu machen. Mein schlimmstes Erlebnis ist, wenn ich von starken Selbstzweifeln so gelähmt bin und ich mein ganzes Glück nur vom Zeichnen abhängig mache…
Kannst du den Satz: „Mir ist nicht egal, dass…“ vervollständigen?
Mir ist nicht egal, was in der Welt passiert, aber es überwältigt mich und manchmal fühl ich mich gelähmt. Es macht mir Angst.
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