MARIA KRAUSE

SIEBEN AUF EINEN STRICH – das sind 7 Fragen an Comic-Zeichner*innen und Illustrator*innen. Diesmal an: Maria Krause

Maria Krause wurde 1991 geboren und lebt und arbeitet in Hamburg. Das Interview wurde im September 2026 veröffentlicht.

Warum hast du angefangen zu zeichnen?

Ich zeichne, seit ich denken kann. Meine Oma hat sehr viel mit mir gezeichnet und mir vieles beigebracht. Stifte und Papier waren immer dabei, sogar auf Familienfeiern. Während alle anderen geredet haben, habe ich meistens irgendwo gesessen und gezeichnet. Es war für mich schon immer eine ganz natürliche Art, mich auszudrücken.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Mein Stil ist verspielt, reduziert und sehr körperlich. Ich mag runde Formen, weiche Körper und kräftige Silhouetten. Als Kind der 90er haben mich Dinge wie Polly Pocket und das Computerspiel Blobby Volley sehr geprägt (zwei kleine Blobbs, die Volleyball spielen :D). Diese runden Formen, kräftigen Farben und kleinen Welten sind wahrscheinlich stärker in meiner Arbeit hängen geblieben, als ich dachte. Meine Figuren wirken oft kräftig und selbstbewusst, sind dabei aber gleichzeitig weich und cute. Ein bisschen wie ich selbst :)

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Mich interessieren vor allem persönliche Geschichten, Erinnerungen und alltägliche Momente. Auch Identität, Feminismus, Beziehungen und das Thema Kindheit tauchen immer wieder in meinen Arbeiten auf.

Wie suchst du dir Inspiration?

Vor allem im Alltag und in meinen eigenen Erinnerungen. Ich beobachte Menschen, sammle Eindrücke und lasse mich von Dingen inspirieren, die mich schon seit meiner Kindheit begleiten, von alten Fotos bis zu Spielzeug, Farben und kleinen Alltagsmomenten.

Was können Comics, Cartoons und Illustrationen, was andere Medien nicht können?

Ein Bild kann unglaublich viel erzählen, ohne viele Worte zu brauchen. Ich mag, dass Illustration gleichzeitig direkt, emotional und offen sein kann und jede Person vielleicht etwas anderes darin entdeckt.

Dein schönstes/schlimmstes Erlebnis als Zeichner*in?

Das Schönste ist für mich, wenn eine Zeichnung plötzlich genau so funktioniert, wie ich sie im Kopf hatte. Oder wenn jemand in einer Arbeit etwas Eigenes wiederfindet. Das Schlimmste sind die Nackenschmerzen, wenn ich sehr lange an einer Zeichnung sitze haha

Kannst du den Satz: „Mir ist nicht egal, dass…“ vervollständigen?

Mir ist nicht egal, dass im Bundestag Rechtsextreme sitzen! 💩 AFD!

Für dieses Projekt möchte ich gerne Werbung machen:

xxx

Website: Portfolio
Instagram: @marause

Illu von Maria Krause
Illu von Maria Krause
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Illu von Maria Krause
Illu von Maria Krause
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