ERIC HEIT

7AUF1STRICH – das sind täglich 7 Fragen an Comic-Zeichner*innen und Illustrator*innen. Diesmal an: Eric Heit.

Eric Heit lebt und arbeitet in Saarbrücken.

Warum hast du angefangen zu zeichnen?

Es gab keine Monster vorm Haus, also musste ich welche zeichnen.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Adventure Time + lange unterdrückte Liebe für Manga, die jetzt langsam wieder an die Oberfläche tritt + x / x = aktuelle Inspiration

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Liebe, Freundschaft und allgemein zwischenmenschliche Beziehungen sind immer Themen, die mich beschäftigen. Außerdem hat mich die Darstellung von Männlichkeit schon immer interessiert und findet eigentlich auf die ein oder andere Art auch immer Einzug in meine Arbeit. Mal z.B. als direkte Kritik an Stereotypen, mal auch einfach durch die Art, wie ich männliche Charaktere entwerfe bzw. handeln lasse.

Wie suchst du dir Inspiration?

Meistens greife ich auf irgendwelche Erlebnisse oder Stories aus meinem sozialen Umfeld zurück. Die besten Geschichten passieren uns immerhin tagtäglich, und die Welt ist verrückt genug. Man muss sie nicht völlig neu erfinden, nur aufmerksam durchs Leben gehen.

Was können Comics, Cartoons und Illustrationen, was andere Medien nicht können?

Puh… Keine leichte Frage. *schwitz* Ich denke, insbesondere Comics ermöglichen einem eine sehr starke Immersion, wie man sie sonst wohl vor allem aus Romanen kennt, ohne auf starke stilistische Möglichkeiten des Films verzichten zu müssen. Dinge wie Kameraeinstellungen, Erzähltempo oder Perspektive können die Atmosphäre und Aussage ein- und derselben Szene grundlegend verändern. Man hat ein wahnsinnig vielfältiges Repertoire an Möglichkeiten, um jede noch so kleine Situation zu erzählen. Im Gegensatz zum Film kommen ja hier sogar noch Panel und Seitenstruktur hinzu, die ebenfalls einen narrativen Wert haben können. Das alles kann überwältigend sein von Zeit zu Zeit, gibt einem aber auch ein tolles Gefühl von erzählerischer Freiheit und Kontrolle!

Dein schönstes/schlimmstes Erlebnis als Zeichner*in?

Als wir unerwarteterweise bei der Preisverleihung des Max-und-Moritz Preises die Rubrik “beste studentische Publikation” gewonnen haben. Wir haben der Preisverleihung mehr aus allgemeinem Interesse beigewohnt, nicht weil jemand tatsächlich dachte, wir würden gewinnen. Ich weiß noch genau, wie es sich angefühlt hat, als die Beschreibung der Gewinner dann immer mehr auf uns zutraf. Ich war selten so aufgeregt und bin meinem Dozenten fast auf den Rücken gesprungen, als wir dann aufgerufen wurden. Moderiert wurde die Preisverleihung im Übrigen von Hella von Sinnen, was noch mehr zur Denkwürdigkeit dieses Momentes beigetragen hat, haha.

Kannst du den Satz: „Mir ist nicht egal, dass…“ vervollständigen?

Mir ist nicht egal, dass mir hierfür nichts Cleveres einfällt, aber ich muss es trotzdem unbeantwortet lassen :P

Für dieses Projekt möchte ich gerne Werbung machen

Ich arbeite aktuell an meiner Diplomarbeit, von der es vermutlich im Laufe des nächsten Jahres mehr auf meinem Instagram-Kanal zu sehen geben wird. Die Skizzen in den letzten Slides sind Auszüge aus der Story, also falls euch das abholt, könnt ihr mich ja aufm Schirm behalten :)

Instagram: @ergusmcschmergus

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